Christian Olearius Vermögen

Christian Olearius Vermögen | Bei der Staatsbank Braunschweig begann er 1969 seine Bankkarriere. 1971 wechselte er zur Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg, wo er als Leiter des Geschäftsbereichs Firmen tätig war. Später stieg er bis zum Vorstandsvorsitzenden der Norddeutschen Landesbank auf. 1986 wurde Olearius dann von der Hamburger Privatbank M.M.Warburg & Co. als persönlicher Anteilseigner und Sprecher des Unternehmens gekauft.

Christian Olearius Vermögen
Christian Olearius Vermögen

Unter seiner Führung wuchs die Bank stetig – 1997 das Bankhaus Hallbaum in Hannover, 1998 die Hamburger Privatbank Marcard, Stein & Co., 1999 das Bremer Bankhaus Carl F. Plump & Co., und 2003 die Berliner Privatbank Löbbecke in die Warburg-Bank Gruppe integriert. Die Degussa Bank, die 2009 von Wölbern & Co. übernommen wurde, wurde 2011 in eine eigenständige Holdinggesellschaft umgewandelt.

Die Schwäbische Bank AG, Stuttgart, ist seit 2009 Mitglied der Warburg Bankengruppe. Im August 1988 ging Hamburgs Bürgermeister Henning Voscherau (SPD) mit der Bitte an die Warburg Bank, mit Hilfe der Treuhänder der Aktiengesellschaften Neue-Heimat-Nord 41.533 Wohnungen als Immobilien zu kaufen.

Olearius und Otto Gellert konnten innerhalb von drei Monaten einen Deal abschließen, der es dem Senat ermöglichte, den gesamten Immobilienbestand am 21. Dezember 1988 für einen Preis von 2,14 Milliarden DM zu erwerben. Voscherau Olearius bat erneut um Hilfe, als die Hamburger Stahlwerke (HSW GmbH) durch die Stahlpreiskrise 1994 in Gefahr waren. Innerhalb von fünf Monaten konnte der Bankier das Unternehmen an den weltgrößten Stahlhersteller ArcelorMittal verkaufen und die Belegschaft halten.

Christian Olearius ist ein deutscher Bankkaufmann, der von 1986 bis 2014 als Sprecher der Bank und bis Ende dieses Jahres als Aufseher der Bank fungierte. Als Olearius als Kind Ostfriesland verließ und dort zur Schule ging, studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg, wo er sich der nicht-säkularen christlichen Studentenvereinigung Heidelberger Wingolf anschloss, sowie in Berlin und Göttingen, wo er 1968 mit der Promotion promovierte Dissertation Die Haftung von Lizenznehmern im gewerblichen und geistigen Eigentumsrecht.

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