özdemir lebenslauf

özdemir lebenslauf Cem Özdemir ist der Sohn türkischer Gastarbeiter-Eltern und wurde in der kleinen Stadt Bad Urach geboren, die eingebettet in die Hügel zwischen Stuttgart und Ulm liegt.Bad Urach liegt in Süddeutschland. Der Mann, der Özdemir zur Welt brachte, ist tscherkessischer Abstammung und stammt aus der Stadt Tokat.

Die Mutter von Özdemir ist türkischer Abstammung und stammt aus einer Istanbuler Familie, die als bürgerlich gilt. Ihr Vater diente als Offizier im türkischen Unabhängigkeitskrieg. Özdemir und seine Eltern, die beide nach Deutschland eingewandert waren, wurden 1983 deutsche Staatsbürger.

Nach dem Abitur an einer deutschen Hauptschule und einer Realschule absolvierte Özdemir eine Ausbildung zum Erzieher. Nach Erlangen der Fachhochschulreife absolvierte er das Studium der Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen Reutlingen in Reutlingen. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 1987 verfolgte er eine Karriere als Lehrer und freiberuflicher Journalist.

Özdemir bezeichnet sich selbst als „säkularen Muslim“ und ist mit der argentinischen Journalistin Pa Maria Castro verheiratet. Pa Maria Castro ist auch Journalistin. Sie sind zu diesem Zeitpunkt Eltern eines Sohnes sowie einer Tochter. Özdemir ist Vegetarier.

Seit 1981 ist Özdemir ein aktives Mitglied der Grünen, nachdem er der Organisation in den Kinderschuhen im Kreisverband Ludwigsburg beigetreten war. Von 1989 bis 1994 war er Mitglied des Landesvorstands der Grünen Baden-Württemberg.

Während dieser Zeit gehörte er zu den Gründungsmitgliedern von Immi-Grün – Bündnis der neuen InlanderInnen, einem Bündnis von InlanderInnen (Einheimischen), im Gegensatz zu dem deutschen Wort Auslander, was „Ausländer“ bedeutet.

Von 1994 bis 2002 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.
Özdemir war von 1994 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Zusammen mit Leyla Onur von den Sozialdemokraten wurde er als erster Mensch türkischer oder tscherkessischer Abstammung in den Bundestag gewählt. Von 1994 bis 2002 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.

özdemir lebenslauf

Zwischen 1998 und 2002 war er Mitglied des Innenausschusses und in dieser Zeit auch Sprecher seiner Fraktion in dieser Angelegenheit. In dieser Funktion wirkte er an der Reform des deutschen Staatsbürgerschafts- und Staatsbürgerschaftsrechts im Allgemeinen mit. Darüber hinaus präsidierte er als Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Parlamentarischen Freundschaftsgruppe.

1999, neun Monate nachdem die Grünen erstmals in eine deutsche Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder eingetreten waren, gehörte Özdemir zu den 40 jüngeren Parteimitgliedern der selbsternannten „Jugend der zweiten Generation“, die in einem umstrittenen Manifest erklärten,wir können und wollen den moralisierenden Besserwissern in unserer Partei aus der Gründergeneration” um Jürgen Trittin nicht tatenlos zusehen. Das Manifest wurde von Mitgliedern der Grünen Partei unterzeichnet, die selbst waren

Özdemir wurde 2002 vorgeworfen, gegen parlamentarische Vorschriften verstoßen zu haben, als bekannt wurde, dass er seine „Miles & More“-Vielfliegermeilen, die er auf Dienstreisen als Bundestagsabgeordneter gesammelt hatte, für den eigenen Gebrauch behalten hatte.

Außerdem wurde er dafür kritisiert, dass er zur Lösung seiner privaten finanziellen Probleme einen Privatkredit bei einem deutschen PR-Berater und Lobbyisten namens Moritz Hunzinger aufgenommen hatte. Dieser Skandal hing auch mit Rudolf Scharping zusammen, der in der Vergangenheit Bundesminister der Verteidigung war.

Danach trat Özdemir von seinen Ämtern als Bundestagsabgeordneter und als innenpolitischer Sprecher zurück. 2007 wurde er Mitglied des Europäischen Parlaments und in dieser Funktion Schirmherr des Christopher Street Day Stuttgart.

Darüber hinaus wurde er offizieller Unterstützer des Bündnisses für Freiheit statt Angst, einer Organisation, die sich für den Schutz personenbezogener Daten einsetzt und sich gegen staatliche Überwachung stellt. Am 2. Juni 2008 machte Özdemir seine Absicht öffentlich, für das Amt des Bundespräsidenten der Partei zu kandidieren, der er angehört.

Özdemir bewarb sich noch während seiner Kandidatur für den Posten des Bundesvorsitzenden um einen aussichtsreichen Platz auf der Liste der Grünen für die Bundestagswahl 2009. Er tat dies beim Landesparteitag der Grünen in Baden-Württemberg.

Seit dem 15. November 2008 ist Özdemir neben der wiedergewählten Claudia Roth einer der beiden Bundesvorsitzenden der Partei.

Seine multiethnischen Erfahrungen in Deutschland spiegeln sich in seinen Büchern „Currywurst und Döner Integration in Deutschland“ und „Ich bin Einwohner“, die beide von ihm verfasst wurden. 2008 veröffentlichte er „Die Türkei“, ein Buch für junge Erwachsene. Polit

Aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes für das harmonische Zusammenleben von Deutschen und Menschen mit Migrationshintergrund wurde er 1996 mit der Theodor-Heuss-Medaille und dem Civis-Medienpreis ausgezeichnet. Für sein Engagement wurde er 2018 mit dem AJC Ramer Award ausgezeichnet zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung der Menschenrechte.

Sein Diskussionsbeitrag im Deutschen Bundestag am 22. Februar 2018 wurde mit dem Titel „Rede des Jahres 2018“ ausgezeichnet und erhält dafür 2019 den Dolf-Sternberger-Preis. Beides 2019 wurden ihm die Raoul-Wallenberg-Medaille und der Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung verliehen.

Der European Council on Foreign Relations (ECFR) zählte Cem Özdemir bei seiner Gründung zu seinen ursprünglichen Mitgliedern. Darüber hinaus ist er Mitglied des Beirats des Berliner Büros des American Jewish Committee (AJC) und der Hrant Dink Foundation. Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart eV, die Theodor-Heuss-Stiftung und die Deutsche Stiftung für Integration haben ihn als Kuratoriumsmitglied in ihren Kuratorien.

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Darüber hinaus ist er Mitglied des Präsidiums der New Responsibility Foundation, des Freundeskreises des Progressiven Zentrums und des FC Play Fair! Organisation. 2014/2015 bekleidete er als erster Grüner überhaupt das Amt des „Botschafters des Bieres“. Verband Deutscher Brauer (Deutsch).

Als direkte Folge davon ernannte ihn der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks 2017 zum „Botschafter des Deutschen Brotes“. Das „OSKAR Pflegetelefon“ des Bundesverbandes der Kinderhospize und das „AKTIONfahrRAD“ werden beide von Cem Özdemir als Schirmherr unterstützt.

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